Montag, 27. August 2012

Helikopter Stresstest: Walkera V400D02

Einen Modellheli zu fliegen bis er den ersten Ausfall hat ist eine echte Aufgabe. Das kann Stunden dauern. Trifft es ein wichtiges Teil, hoffe ich auf die rechtzeitige Erkennung vor dem nächten Flug.
Zum Akku fehlt trotz riesiger Sammlung das passende Ladekabel. Also erst mal besorgen
:( Warum dieser Test?
Von jedem Heli gibt es mittlerweile Tests. Mal als Text, mal als Video. Da schwirrt ein Punkt durch das verwackelte Bild, unterlegt mit fetziger Musik und fertig ist der Test. Wie sieht es aber nach dem dritten, vierten oder zehnten Flug aus? Geht der Heli immernoch so? Welche Eigenheiten stellen sich heraus wwo sind seine Verschleißteile?
Das alles werden wir mit vielen Flügen herausfinden. Da es ein echter Heli für Einsteiger in das Hobby ist, werde ich vorwiegend die Übungen der Helischool.de damit fliegen. Das ist eine nachvollziehbare Sache.  


Das ist eine Aktion der Helischool.de   Helihausen hat dazu freundlicherweise den Heli zur Verfügung gestellt.

stay tuned!

Kommentare:

  1. Die ersten drei Flüge sind gemacht. Souverän schwebte der Walkera V400D02 durch den Garten und umrundete Bäume und Sträucher.

    Da der Heli schon eingeflogen war habe ich erst mal alles so gelassen wie es war.
    1. Flug

    Beim ersten Flug störte die Giftigkeit am Pitch. Doch Dank Dualrateschalter war das gleich erledgt. Alles passt nun.
    2. Flug

    Beim zweiten Flug habe ich den Vogel kräftig durchgeschüttelt. Mit starken Ausschlägen seitlich und längs ließ ich ihn heftig hin und her schaukeln. Die Gyros haben es schnell und sauber abgefangen.

    Beim Check nach dem Landen war alles fehlerlos festgeschraubt.
    3. Flug

    Bei diesem Sender startet der Timer nicht automatisch mit dem ersten Pitch :( Ich muss mir angewöhnen das von Hand zu tun. So kann ich nur grob 7 Minuten Flug schätzen.

    Bei diesem Flug gab ich zehn mal heftig Pitch und brachte den Heli flott auf zehn Meter Höhe. Hier zeigt sich gleich, dass der direkt angetriebene Heckrotor große Mühe hat, um das hohe Drehmoment auszugleichen. Das dreht das Heck schon mal 30-40 Grad aus der Richtung. Am Ende war der Akku deutlich warm geworden. Die kurzen Sprints nach oben haben dem 1200mAh LiPo alles abverlangt.



    Micha

    AntwortenLöschen
  2. 4. Flug
    Meine Testflüge fordern den ganzen Heli. Nach der Landung ist die Hauptmotortemperatur 61 Grad Celcius. Auch der Fahrtregler ist mit 45 Grad ordentlich warm. Das sind noch gute Werte. Allerdings mögen die Magnete des Motors keine hohen Temperaturen. Sie verlieren jedesmal ein klein wenig an Leistung. Mal sehen.
    Das Flugwerk an sich zeigt noch keine Probleme.

    AntwortenLöschen
  3. 5. und 6. Flug
    Alle Flüge verliefen unspektakulär und ruhig. Die Technik spielt gut mit. Ein Looping in der zweiten Hälfte des 6. Fluges reichte fast bis zum Boden. Der 15C Akku hatte schon Mühe den Motor auf Drehzahl zurück zu bringen.
    Micha

    AntwortenLöschen
  4. 7. und 8. Flug
    Wenig aufregend. Die Flugzeiten sind exakt 8:00 Minuten. Die Restspannung im Akku ca. 10,2 Volt. Der Vogel zeigt sich durchweg von seiner besten Seite.
    Das Hauptzahnrad war schon bei einem Flug vor der Lieferung an mich an einer Stelle etwas überansprucht gewesen. Diesen Fehler höre ich bei jedem Flug und beobachte das kritisch.
    Micha

    AntwortenLöschen
  5. 9. Flug mit Störkatze
    Am Abend machte ich noch einen Flug. Gemütlich auf dem Gartenstuhl sitzend flog ich ein paar Übungen der Helischool - Piruetten. Die Schrecksekunden kam, als unsere Katze mit einem Satz auf meinen Schoß sprang und auf der Steuerung stand. Aufspringen, Katze abschütteln und den Heli einfangen war meine, zum Glück erfolgreiche Reaktionen. Der Heli ist weiterhin fit!
    Micha

    AntwortenLöschen
  6. 10. Flug
    Ein kleines Manko stellt sich heraus. Frische Piloten sollen darauf vorbereitet sein: Beim Abstieg ausder Höhe kann das sehr schnell werden und bedarf zum einen ein deutliches Abfangen mit kräftig Pitch, zum anderen wird der Heli durch das hohe Drehmoment das dabei entsteht sehr unruhig und will stabilisiert werden. Mein Tipp ist immernoch: nie senkgerecht in den eigenen Wirbelstrahl sinken. Da sind 5m Durchsacken in einer Sekunde schnell passiert!
    Micha

    AntwortenLöschen
  7. 11. und 12. Flug
    Diese beiden Flüge belasteten den Heli extrem. Jede Menge Turns, Loopings und schnelle Kreise belasteten das Modell und seine Steuerungskomponenten bis an die Grenzen. Für die Modellklasse machte er es nicht schlecht. Die Flugzeiten von je fünf Minuten heizten Motor und Regler ganz schön auf, was aber problemlos ist.
    Die Servos an der Taumelscheibe haben nun etwa 1mm Spiel in den Armen. Ich meine, es ist mehr als vor dem ersten Flug. Sollten also externe Teile eher Verschleiß zeigen als die Heli-eigenen, so ist das immernoch positiv anzusehen!
    Micha

    AntwortenLöschen
  8. Nun fasse ich ein paar Flüge zusammen und lande mit dem erfolgreichen 20. Flug. Die addierte Flugzeit beträgt nun 145 Minuten. Das sind fast zweieinhalb Stunden in der Luft ohne jegliche Wartungsmaßnahme! Das ist rekordverdächtig! Noch immer fliegt der Heli einwandfrei. Das Spiel in den Hebelarmen der Servos hat sich nicht wesentlich verändert und beunruhigte mich auch nicht.
    Nach dem 20. Flug kann ich das Gerät wirklich jedem Einsteiger empfehlen. Wirklich günstig ist ein Heli nur,wenn er so wenig wie möglich Folgekosten verursacht. Das ist hier nachgewiesener Maßen dieser Walkera V400D02!

    Micha

    AntwortenLöschen